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Buch der BoBen.

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Daa

Buch der Rosen

Eine popolore Monographie för Dichter^ Bot«äilker, Gärtner und Blttmenfreonde

VevriL Krium» von IHedeiifliM»

Drftck nni Vorlag ven Bernft, Fiied. V9f§(.

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AmaUe Winter

geuridmet.

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Ihre Phaotasie ist ein Garten^ woriii' Jahr für Mir allen Gebildeten unsers Vateilanda 80 liebfiche und edle Blumen erblnhen, daas Ihr Name auf jedem Bach wie ein frenndli- dies Willkommen äberall eAlingt. Ihr Geial ist so reiche dass er allen Kreisen der Ge- selligkeit zum Schmuck diente jede Kouver* sation belebt^ verschönert^ bedeutend macht Ihr Hers ist so brav und mild^ dass es gern Segen in jede Hätte bringt^ mit frenndidi« Stern Wohlwollen der Armuth entgegeneyt^ kein Opfer scheut 2a retten^ zu helfen, za lindem, zn. erfreuen.

Auch ich bin ein Armer.

So gestatten Sie denn, dass ic|i die- ses anspruchslose Buch mit Ihrem Namen schmücke, eine Empfehlung ihm an die Stirn schreibe, vielleicht mit diesem schönen Na- men die Strenge der Kritik entwaffne, den ernsten Guardianen der Literatnrzeitungen ein freundliches Lächeln abgewinne«

'. ' .Dass ich Aeä daarf, VerschMiGfat sdiileli «tiedor äHe Demnlh und belebt txnch mit woblthii^deBi StokL Nicht etwa far uod aber dieses Bttä»^ Aber fvr micli selbst: Wer itie Bessdreoi ieiiiM Fteundea zAhleitt daif^ der.^kftmi unnioglioii ganz verfehlt g^elebt^ ganz IrrigSes gewblUy gwaz fnitbtlea ge^ wIAt hUierii

Goa«e» Sie mir diese mir sctbet ge-* biMIrte Hnldi^ng. Gestatteu Sie mir «ach die Y^rmAenMg ^ dass keine Freude mich lEireber uod stolzef tnacAt, als die Ueberzeu«* guiig, Ihren Freund und Verefarev mich df^ fentlich nennen KudfirfiDm . .

W€ini9i¥, im Märäi 1^40.

tter Terf MCier«

Inhalfsverzelcliiiisfiu

Seite

Widmung •.»••• v

BiiileUiuig . «f .r « 1

H. Bibliographie der Bösen M

HF. Klassification nach Bpecifische» Kirikteren 81

IV. Hj^bridft« der Rosen . . . .41

V. Unterscheidong nnd Eiilthefldn#nach 8pec!e8 45

VerseichniBs der Kosen Ach der Ein- Iheilnng jener S CüHripypen M

VI. Veü^icBntoe der Spd(MRnd VarietUen

nach .der bei englisdM^ ftwusMechen und dedtscheu Mrtnern dMichen Rkn theOung * t3S

VIL Alphaiwüeclies Vergeidiiiles def'Ton vielen BotanOietii fttgenoMHeneU Rdsenspe^ des mit ihren Synonymen «SU

VUL Veraeichniss der feiristitt in England dr» mengten Varietäten

IX. IMe schönsten Varietäten französischer Konstgärtner

X. Kultur der Rosen. Feinde der Rosen

XL Geographie der Roaen .

VllI

Seite

XIL Geschichte, Poesie und Symbolik der Rosen 99ft Sn. Pharmakopoe und indoatrielle Verwendnng

der Rosen •••••• IM9

Als Arzneimittel - >

Rosensynip p 510

Rosenkränze ^ «-

Rosenessenz (Rosenöl) auf verschiedene

Weisen •••••• 511

Rosenessig 513

Rosenhonig

Rosenkonserven 514

Roi^enkonfekt . « . -

Rosenlikdre Cviele Arten} * -^

. Rosenzncker . »

RosenpastiUen 515

Rosenteig und Rosenpuder jnur Verschö- nerung der Haut •••»-*» Italienische Kränterkissen 516 XrV. Spielereien mit Rosen 517 Aufbewahrung der Rosen durch Aus- trocknen ..••«•'— . Mittel, an «inem bestimmten Tag eine blü- hende Rose zu. erhalten 619 Die Farbe einer Rose zu veräadem ««- Panachirte Rosen za erhalten. 520 Teufelsstaub « Ueber grüne Rosen . ^

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EInleltang«

^aflfl seit Errichtung der GartengesellfeballeQy Blnmenvereine, Landwirthschaftsverellie «tc. «ad seift VerbreKung der vielen , eigens fEhr Gärtnerei und Blumistik bestimmten Journale, -Gartenbau otd B1q<- misttlc dberall sieh ausserordentiitch gehoben haben^ ist eine anerkannte und Mchat erfltreulidie Thal- aache.

Höher als in irgend einen andern Land von Binropa hob sich die Kunstgirtnerei In BniJHnd seil der Errichtung jener berdhmten H&rUeulitirmlSoeleiiff wMche mit unermesstichen Bütteln und Hurt fluiatl- achem Eiftr ihr sdiönes Ziel behairtich TorlMg^ ein wachsames Auge «tets auf alle WelttheOa rioii« iety die Spitzen der Cordiüerea wie d#s mmüaja und die Tiefen aller Meere, wie die fernsten Steppen und Wteten und nArdliehsten Elsgelllde rasHos ans- beulet. England ist mit seinen Kunstgirten unter dem trüben, meist TbrMIlten Htaimel uod der I^uoIh len Iioll das eigentliohe Hospital aller aus aadem W^ltlM^n nachHoropa eittwaiMlenrtittfiataniy dia

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wahre Schule ihrer AUdioiatisirang* 8ein Gewjlchsr handel hat einen kaum glaublichen Umfang gewon- nen, beschäftigt ungeheure Kapitale. Tausende und aber Tausende gewinnt es, abgesehen von allem an-> dem Pflanzenhandel, seit einer Reihe von Jahren nur mit den überall in Mode gekommenen und immer mehr sich ausbreitenden D^thUen CGeorginen).

Indessen darf nicht geleugnet werden, dasa In Betreff fast«aller Zwiebelgewächse die Nieder- lande und Belgien in Cultur und Handel noch jetet ihren Vorjsug glAnisend behaupten; während die Bosenzucht Frankreichs alle englische Kunat längst weit überflügelt hat und Deutschland, na- mentlich Wien, im Betreff der Pelargonien ihm den Sieg streitig macht. ^

Das Vaterland auch in diesem Betracht von Eng- land und Frankreich ganz unabhängig ku macl^n dem Gärtner und, dem Dilettanten eineu sicheru Fuh-* Xgß in die Hand 4SU:gebe9, ;wie er erhalten, vermeh- ren, verschönem, ja Neues schaffen könne schreilH^ lehr dieses Büchlein der^ fraazÖ6i$chen praktischen Boseokidtur. Damit jeder um so sichereir mich ver* atehen kön^e, enthalte ich > mich 'soviel möglich alleir e^entlichen Wiss«epsdiaKsr und, Kunstausdrücke» fpfteche \ü% «f^licht; u^d:ei^fiftch, wie ein Freund mi| dciBiiaodem im. gewöhnlichen X^en i|ich unterhält. .

Gewöhnlich . achreiht man die Superiorität def ftanflösis^en A^s^nkultur über die ongM^^ieledigti^ d«ii.£UnittSdten und Vorzügen dea .fram$ösiscliett KUr aiaa zu. AVein die«e Behauptung iat nicht stichbal^ «nd gehört in die B^he der vielen hc>rgebracht«9» BedensarteByWdbchse Bauer 'dem Andern nachplaifderi;

ohD^ teiflitiher «a cffwfti9B# 'mß er eUgentUch diMVi^

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mf^en idtl. Watai dodk linggl jaM*, der mir etolgo Bosenstöeke gepiegl hat, 4bm eine gewieee faten* •tttt des SeonenlMte und derSemieBgleth nicht ge- rade eebr TortbeRhafl auf die Boaen wiifct, in O«« gentMl ale kränkeln macht, oft aogar tOdtet 8tel- ktt dock eeibit die bedeotendsten firMwAsiscIien B<h aenii^ftrtner die Ansieht aus KrfMniDg anf, dass viele BMengattoiigen in Fiankreieh inrar leichter and er- felgreicher ensegen werden kdnnen, abe^ ihre höchste Vcdlkoamenheit und Schönheit mir in England er* retdien. Die Knnstgftrten Ton TiMiting, Ingatestone^ Ten Biven an Sawhridgworth, dieeem ersten Rose»^ g&rtnerBngiands, geniessen iu Frankrsidk and selbst M den eitelsten Sartenkdnstlem von ftris and VsT'- ■ailles des wohlverdieaten Bnhnisy die MsstenReeen in der WcAt berforrabringen, Bi« Vorafige des Bodens und die S^glUt der €ttrtner in Bildung kflnstHeher Brdarten fiberwlegen also oBnbar alle eft> gerftgten Naefatheile der Feachtif^Eeit des engU« neben Klimas.

Die -vrabre Ooelle aller Vonffge der frtaAM» sehen Rosengftrtnerei Tor der engHicheir «nd denf* sehen ist die systematische und ansfUirlicfae AvfkaerksamkeH der Ikmmftsisehen Konsti^rtner auT Amen zweig der Bhimiilerei. Der hohe Preis des Venerongsmatstiais Terdrangt die liefe feiner eaa^ tisdien Oewftohsoy womit steh In Bngland so visla LMhaber mehr and mehr bescbftfllgett. Ueberiins Mkngt dir FfanaOse an dem weisen Heirfeommen, mB dnn Hai auf setaw Landsitae bteansrnmeben, dort den Sommer xa verbringen nnd erst, im Deoemhoir wtedär indieiBUte a«flefcMkehren) dies veraalassl aMiUeh die VermendOBs^riM «einer

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Jütualte Winter

gewidmet.

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^«r B. vor efaiig«« Jahron im iiotanischen Qftr«> |eo yon NaateaiM« 4er «ufSlUgea Befruchtmig «iner J^a Macarineff vfin «loer fio^a inOea odorätm die schone 9 jetast in so hoher Oonst iiehen4e Rotm Jümriß heonide entptamten, eine wahre Zierde jedes Aosenflors, welche bis «um Anfang des Winters mit Ihren lieblichen BiAthen prangt.

Unter den Pariser l^osemsfichtern aselchnet auch Herr Noisette sich röbn^ich ans. Er gab einer sehr bnbschen und reichblfihenden nnd leldit tottxnf* pAansenden Variet^> die er yen seinem Bruder Phi- lippe Noisette «u ChiMrIeiKtown in Nordamerika ^halten batte^ seilen Namen. Nachdem beide BrA^ der nun ein bedeutendes Vermögen erwerben halten« Hieben sie keine Rosen mehr aus Samen und Laf^ f ay venroUkoinmnete und erweiterte indessen diesen SBweig der Rosenkultnr su Paris. Laffaj ist eis fiusseri^ kipodiger Gftrtner und Enthusiast ffir die Bösen. Ifim nahe steht Vibert, von dem wir sehr schftt^are Abbandlungen inber Rosenkultur h«sit»oik Cels und Sleley-Vandael traben einen unei^ inss8li<^en Ausfuhrhandel mit üosen, namentlich aadi lEngland« Der liOt^stere ^xceliirt yor^HigUcli in Bsfr irorbiimgung ron Tiieerossn jiM(er wohlriechenden chi« nesiscben Rosen. Auch Calvert imd ProTOSi aw Ronen unterhiUten eiipien «ehr lebhiti^n Verkehr mU Englafid iPUd 8edy, wjie Planty jra l^wik m* «^Uen manche merkwürdige und beliebte VarleAftli Die beruhml^ Sammluipg ym Boursault ist xion^ lieh 'm Verfajl gerathen; wälzend die englischtn S^rwiypeii eine der yeniögUc^tea und geachietesleii B0sen^irichl<ereieP9 die 4es Beim Deeeemet su m. ]>«0ie, ip ^«hr IBI4 Ninafco ganis vonjidittiaB.

Mr arM &Mmt «rMU nicBft M gMringfto Bn*> »iMdigiiDi; von seiiier nraw RigiiraBg, wMidwl» sadi AnsslMd aus «nd «Richtete tal «ete AivMI «lit JEcfolg md Xbee.

Im kdnigliclieii RoaengarleD VM VatsaBte aiaiC ■um 16 20 hohe BoMiistaQdflny walclie »U tO^W^ vanehledMen darauf gepfropften YaHetaien prange» Diese Jkrt von BosenkiriiQr wird aneh xn BvOeael «md Döseeidorf mit grOsstem Erfolg betrieben. Der liertthmte VillaresL erjilelte in dem kaieerliohen €hMten ea Monm> bei Mailand 88 VaHetilen 4er chinesisohen Böse; fienaa, ManeiUe und AvignOtt irecmehrten diese AnnaU bedeutend. Lyen^ dinae .ettrige Besenpflegerin, bat neben Aasseiat merltwiia» digen nnd pricbtigen andern PiaMita eine Hanpl*- anerde in den schdnen IMIniatnren iHMr Miem Lai» r«iiCM, weicbe in lEagland efaM Mfibe Tan 9 XoB Ida mi i Fuss erreiebt, in « Fnsa beben Bileeben» wobei die Bifttfaen ibren eigenibamllcben apecttscben Saralcter rein beibebalten.

Die nablreicben Varletiten dw sohatüscben Bo*- a^ werden auf dem gannen Centineni sebr gescbttat nnd geniessen Hut gleidie Acbtang, wie manehe in England erneugte Varietit^ju die Ra$m ftwMito, diese schöne^ von dem Mrtnerder LadyLiverpeel «nielte g^be Bosei die llea« Cf^arg iV* van dem fftngem Bivers; die Aom SianweU Perpetumtf diese bfibscbe, In Mra* Lee'e Miten jm Stanwell anfilUg geftmdene Boee; nmncbe Tarietate» -von Moesresen, d«en Ifebcnabl in England emiett wurde. Die dem betkudeoben «arten vom Kew Jbbr t7aa dareb den Botaniicer Ker ans GanleB fleaeadete lioaa cdtoenite oder Btngaiituii' fcent aüt

8

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1800 fiaeh Fmdureieh»^ - Eben lo kanUMi dto^ beM^ «toBpEÜBgUqh.cliinesi^dieii Rosen, Bjoia BaiUcsiae^xaiA Mtaaopk^kt^ dnreh englisoiie Botaniker auf das Coifc^ linent Es bleibt immer ein sehr merkwürdiger ^all, iasaHerr.Hardy von Vermischung der ziem» dich .gelauten, also nicht wohl sftbaren Rosa Mai- itrophpUa mit der gewöhnlichen Rosa Bengälensis^ iBOlche. Nachkommenschaft hervorgebracht hat. : . Es gibt in der Tbat nicht wohl ein spannende^ res, Sehnsucht erregenderes, erfreulicheres, aber auch, gestehen wir es nur offen, bisweilen tänschen«- .idiores Geschäft, als. die Aussaat von Rosensamen in tder Absicht, neue Yarietäien dadurch zu erisiel^i; Jede Jahreszeit bringt neue und oft werthvolie Ae- quisitionen und. des Rosengäriners Enthusiasmus er- -reicht .den. höchsten Gipfel der Spannung und der Vreude in der Epoche, der Rosenbklthe. Laffay «erhielt in der Blüthezeit vorigen Jahrs eine wahrhaft jdomige Varietät der Rom Banksiae; soll sie i^len Erwartungen des Glücklichen vollkommen entspre- chen, so muss sie in der diesjährigen Blüthezeit Bio* men von feurigem Blassroth hervorbringen und da* ^ujcch zu einer, sehr wertli vollen Vermehrung der Jlanksiavarietaten sich erhebe. :. Za dem lebhaften Interesse der absichtlicheo jind berechneten Rosen;sucht aus Samm gesellt sich ifir den G&rtner zuweilen das eben so spannende «md hoflhnngsreiche Vergnügen^ dass er ohne sein (Wissen und Zuthun neue Varietäten erhält. Dies ^schiebt mittels eines merkwürdigen Naturspiels^ .^veshalb auch der englische Gärtner es „a sport^ ^ennt, Indem ein Zwdg an einem Rosenstodc in aelneBvBluthen aosartet» d, ron der Natur and

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JägentlifimlicIikeU.des Stocks abweiekl . mid JUAth«!

-eigner, neuer Art hervorbringt. Anf diese Wete

«itstuid die wnnderliübsdie Bosa muteosm Baik

oder Muscosa utäca xa CUston und die sehr .schdiie

Bosa crittata in der Schweiz. Die Bom wnit€09m

wurde za Anfang dieses Jahrhunderts in einen

Baueragarten, mitten in einer Masse von Centtftilitfii

gefiinden. Ueberbaupt hat man die Bemerkung ge»

macht, dass diese Gattung im Znstand Überschwang

licher Krftftigkeit, wie bei sehr unvollkonunener Ve»

getation, am meisten zu solchen Naturspielen sick

hinneigt. Die Bosa MuBCosa Meaux iPompon Jfoici*

seux^ wurde vor 25 Jahrai im Garten ^er altoB

Lady in Westengland entdeckt , von da an einen

Bosenzüchter fär d Guineen verkauft und war gewiw

dort nur als ein solches Naturspei entetanden, dft

man diese Varietät sonst nirgend in England aoB

Samen gezogen hat. Die Boaa Afr$Hre wnrde

zuerst zu Dundee in Schottland ans Samen erzielt»

Brawn's prachtvolle Bosa Blush wurde zu Slongk

bei Windsor erzogen; ein SAmling von der Bo$a

Indica odoraia nnd der Bosa Yellow SweetMar

erwuchs bei Herrn Williams zu Pitmaston« Auf

4en Ursprung aller feinen Varietäten unserer Zett

eingeben zu wollen y wäre eine unäbersehbare Anf*

gäbe.

;Nur von Hörensagen, ans brieflichen und zer«

etreuten gedruckten Nachrichten weiss man BUnzel-

ti^s und Zusammenhangloses von der Erzeugung

vieler neuen Varietäten in England. Das meiste

und schönste derartige soll die vom Professor Lind^

ley gestiftete Gartenbangesellschaft und die von

ilfr* PaztDA lue den Earzog von Devonahira

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f^egrOiidbte Anstalt hervdrbringMi« Der durch viele tüchtige Abhandlimgen über die Besen rfihmlich be- kannte Mr. Sabine gnlndete vor einigen Jahren eine sehr werthvolle Sammlung jsn North Mirams und eine der merkwürdigsten nnd zugleich ältesten von ganz England hatte der -berühmte Charles Jams Fox zu St. Anne's Hill.

Die besten Rosenzüchtereien sind die der He^ ren Rivers zu Sawbridgworth, sie umÜEMst sowohl •französische als englische Rosen; die der Herren I^oddige nnd Hackney mit 2500 Variet&ten; die -der Herren Lee und Kennedy; und der Herren Uendersott zu Kilbom, welche unstreitig die grosste Auswahl von Treibhausrosen in der ganzen Umgegend von London besitzen.

Die Rosenschule des Luxemburg -Gartens zn Paris enthält und kultivirt nur 1800 Rosenvarietäten, «ber eigentlich grosse Roseiikeuiier erklären davon ÜOO Varietäten der Kultur, d. h. der Verbreitung für unwürdig.

Einer der Hauptzwecke dieses Buchs ist die Aufgabe, jeden Rosenliebhaber zur Rosenzucht zu befähigen. Die in jüngster Zeit in England zu an* glaublicher Höhe gediehene Rosenzocht mag immer- liin neuen bedeutenden Zuwachs erhalten und noch weiter sich ausbilden. In Frankreich kommen alle neuen' Varietäten Schnell in Umlauf und durch die Betriebsamkeit der Gärtner auch in der Regel zn sehr billigem Preis. Vandael von Vaugirard pflanzt im Durchschnitt jährlich 60000 Stöcke feiner Varietäten in seinen Treibhäusern. In England da«* gegen bleibt eine neue Rose oft viele Jahre lang eine grosse mid sehr theora Seltenheit. Die Gärten

■-- 11 ^

4er Biuwni und PMiter «itlMtUw aar «faiige Arten Ton Centifolieu, Damascener- und Jcmgfemröschen iMaiden's Blush), obgleicli die herrlichsten Kenlg* keiten aus Frankreich y nie die Maria heonida nnd die Boea MacrophyUa pleno, in Frankreich für an- Sefähr 6 Pences gekauft werden hönaen. Dieser Unterschied entspringt nicht allein ans der Verschie- denheit des Klimas y sondern grossentheils anch aus dem stobsen und ausschliessenden Karakter der eng- lischen Aristokratie

Nicht jedermann hat die Botanik zu sdnem Sin- dimn erwählt, oder nur mit der Terminologie dieser Wissenschaft sicli bekannt gemficht^ dennoch ist diese für das Yerständniss aller Beschreibungen von Pflanzen im Allgemeinen und namentlich der in die- sem Buch vorkommenden Rosen unerlässlich für je- den liOser, soll dieser nichl in den Fall kommen» ans dem ganzen Buch keinen Nutzen schöpfen zu können und die einfachsten Beschreibungen als eine Sammlung sinnleerer Worte betrachten zu müssen« Wir wollen daher noch eine kurze Brkl&mng der Terminologie vorausschicken«

Nimmt man die ersts beste wilde Ro$e zur Hand» entdeckt man daran fünf zart geformte und ent- weder weiss oder r&thlich gef&rbte Blätter« Diese die Blume bildenden Blätter nennt der Botaniker die BInmen kröne CeoroUa) und jedes einzelne der diese Kfone bildenden Blätter ein Blumenkro- nenblatt CpetiUum).

In der Mitte dieser am Blumenkronenblättem gebildeten Krone bemerkt man eine gewisse Anzahl grfinlich-wei8ser Fäden , deren jeder in einem Mei- nen geblichen Köpfchen an der ISpitse sich endet;

- -

tffese F&drä hc^sscte Stftnbfäden (ßimMitimn%

die Köpfchen darüber Staubbeutel (antherä) und der auf diesen Beuteln befindliche gelbliche 8taub Staubmehl, Blumen staub (farina^ gewöhnll* dier poUen)* Faden, Beutel und Staub zusammen al9 Ganzes nennt man Stanbgefässe (staminä). In der Mitte dteaes Kranzes von Staubgefässen er- scheint eine andere, bisweilen minder hohe, biswei» len höhere Erhöhung, aus mehreren einzelnen Theilen bestehend, in eine mehr oder minder breite, glatte oder drüsige Hervorragnng sich endigend. Diese Tiel dickem Erhöhungen als die Staubfäden heisseii Oriffel Otylus). Die Auswüchse oder Hervorra* gnngen an deren Spitze die Narbe C^tigmä)j beide zusammen als Ganzes der Stempel (ptstillum) oder das weibliche Samengefäss, worin sich nach der Be^ fruchtung der Narbe durch den Blumenstaub der el<^ gkitliche fortpflanzende Same bildet.

Der Theil der Blumenkronenblätter im Herzen d^r Blume, wo sich der feine Honfgsaft abscheidet^ und sammelt, heisst Honiggefäss Cf^ctartum)*

Vor dem völligen Aufblühen erscheint die Rosö im Zustand einer K n o s p e ilebautcn^tkebnd), welche mit einigen langen, grünen, spitzen Blättern bedeckt ist; diese Blätter zusammen heissen der Blumen- kelch, Kelch icaUx') und jedes einzelne dieser Blätter das Kelchblatt. Der Kelch mit seineu Blättern entwächst der F r u c h t h ü 1 1 e (pericar^ piunOy welche unmittelbar in oder auf der K^lch'» whhre Citrus daicis') sitzt, die sich im Zustand der ft'eife ihrer grünen Farbe entkleidet und roth, röth- lieh, oirange^ braun, oder schwarz wird und im Zustand der Reife dann ^ die eigentliche Frucht (Hagebutte, fructus) bildet«

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Her KA* «Mt mmittelliar «irf «bün liogen. oder kfirzem Stiel, dieser wird der BlomeDsUel ipeduncuims) genaimt. Wo bei venddedeMii B<k Migattangeii die Bösen in Dolden blöken, enUprbK gen mehrere solcher Blonenstiele czcentösch warn einer Basis , jeder einselne derselben wird dann ein Blamenstielchen OitfitfcelltiflO genannt. Weder Blamenstiel an dein Zweig entspringt, stehen ge- Wöbnlidi einige kleine, oft seltsam geformte BUttar, welche man blamenständige Blfttter, auck Afterblfttter (bractette) nennt An den Blatt« stielen (pHiokuf) erscheinen gewöbniidi ihnlicki .grüne, anders als die Bl&tter geformte Anwfichse» diese nennt man NebenblAtter (sUfmiae). Im manchen botanischen Werken werden die Ausdrücke^ Nebenblätter und Afterblätter, nach den hier ango* gebenen fiegrüfen gerade umgekehrt gebraneht.

Jede holzartige Pllanae, die StraachgewAehtei WQza anch die Rose gehört, zerfällt nach ihrem Hanptbau in den Stamm CStock), die Aeste dia Siweige.

Das Blatt der Rose (fUiunO ist ein gefle<* dort es ifolium piimatum) d. h. aus drei, fänf, sie* ben oder mehr einzelnen Blättchen zusammengesetzt Jedes dieser Blättchen steht auf einem eignen Stiel* oben CBlättchenstiel}, welche sämmtlich, gewöhn* lieh gegenüber stehend, ans dem gemeinschaftliche^ Blattstiel entspringen.

Stamm, Aeste, Zweige, Blatt and Blnmenstieli eind bisweilen mit haarigen, borstigen od« wolligea Substanzen bedeckt und sehr oft mit scharfen, an der Rinde angewach snen Domen bewaAiet« Diese Domen ekid entweder gerade oder gekrümmt.

14

Gehep ^r hienuich jni näherer Betmcittiuig der genannten ebuselnen Theile über:

Die Blunieukrone. Die Blumenkrone der Rose ist eine vielblftttrige CcoroUa polypeiala) und bestellt gewölinlich aus fanf in Form und Färbt gleichen, regelmässigen Blumenlcronenblättem. Eint Rose Ton nur fänf Blättern wird eine einfache Rose iUoaa Simplex) genannt. Besteht sie aus ei-? ner Doppelreihe von fünf, also aus s^n Blumen*« Kronenblättern 9 so nennt man sie halbgefüllt; besteht sie aus mehr als jBwei solchen Blätterretheut |iat aber dabei noch ihre 8taubgefässe, so nenni man sie gefüllt; bat sie die Mehrzahl ihrer Staub«« gefässe verloren > d. h. in Bliunenkronenblätter ver«» wandelt, so heisst sie ganz gefüllt; sind sämmt«* Hebe Staubgefässe und die Griffel in Blnmenkronen** blätter venvandelt, so heisst die Rose voll. Aus Riesen Benennungen ergibt sich von sdbst, dass ganz gitfällte Rosen eine Fortpflanzung durch Samen nur (Mdteuy und volle Rosen sie niemals erzielen können.

Die Blumenltrone der Rosen erscheint in ver* sollledenen Gestalten: bald halb kugelförmig, bald becherförmig, bald präseutirteller-^ förmig {1iypocrateriformis)y bald flach mit gleich* sam zerstreuten Blumenkronenblättem (Flatterrose)« Blumenkronen blätter. Jedes derselben besteht aus der Basis, der entgegengesetzten Spitze und den Flanken oder Seitentheilen. Die sogenannte ^itze ist in der Regel breit, abgerundet, bisweilen mit Einschnitten oder Ausschnitten versehen, oft herzföjrwig, oval oder kreisförmig abgerundet^ bis- weilen stumpf, bisweilen mit einer zarten Spitze in der Mitte besetast» oft concftv» oft JDoavex, sich

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mlllegeiid, ' bOdet oft durch ihren tiefen Cinadinill .s\rei Flügel oder Lappen, rmusllch,' wellenfurmiit;, gewanden; manche Bliunenkronenblätter erscheinen an der innem oder äussern Seite bisweflen fein haa» rig oder wollig, mehr oder minder staric mit Striches» Rippen, hellem oder dunklem Zeichnungen markirt» im Ganzen flach , wellenförmig, conyez oder concav gen^unden, an den Flanken rückwärts oder vom^ärta Aufgerollt u. 8. w. Ihre Substanz ist bald dicker^ bald dünner, nndurchsichlig oder durchschimmern«^ weiss, rosenroth, roth, purpurn, camolsin, lUas, vio« let^ golh, gelblich u. s. w«, mitunter in mehrere Farben spielend, punktirt, gefleckt, gestreift, ge« sprenkelt. Nach der rerschiedeneu Form heisseil die 0iumenkron«iblätter völlig, wenn sie ohneEln«» schnitte und Lappen ein Ganzes bilden, gelappt» oval, spitzoral, läuglich, spatenförmig u. 8. Die Basis unterscheidet sich oft von den übrigen Theilen des Blatts an Farbe und Substanni übrigens ist sie bisweilen lang und schmal, bis* weilen sehr lang, oft auch breit oder sehr breit

Die Staubgefässe. Sie entspringen als F&» den aus dem Frnchtboden ireeeptaeulumy und sind fruchtbar, wenn sie Staubbeutel mit Pollen ent* halten, aber unfruchtbar, wo dies ulclit diur Fall ist Der Zahl nach sind sie bei den Rosen sehr verschie« den und bilden daher mitonter ein sicheres Merkmal der Species und der Varietäten*

Stempel. Sie bestehen aus don Ovarto oder dem Embr$ßO des Samens und einem fadenähnlichen, Griffel genannten Auswuchs aus demselben, an dessen . Spitze die Narbe mit ihrer kleinen, In der Regel. JuauD bemerkbaren Oelfaung steht. Diese

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Karte nimmt d^n Blaineiistänb auf und lässt ihn durch die Bohre im Griffel zu den Eierchen hinab« laufen. An diesen Griffeln sind folgende Bemer«^ ktuigen zu machen : ihre Zahl ist nicht bei allen Bo-» . gen gleich ; entweder sind sie zusammenhäng elQ d , und bilden eine einzige Säule, oder sie stehen ge«>^ sondert: sie entwachsen unmittelbar dem Kelch oder dem Frnchtboden^ bald sind sie nackt ^ bald wollig^ bald haarig , bald borstig ; bisweilen fallen sie bei dem Abblühen mit den Blumenkronenblättern ausy bisweilen bleiben sie stehen.

Bie Eierchen oder Keime. Sie bestehen aus^ den eigentlichen Keimen des Samens in der Fmcht^, Irßlle. Sie haben bei der Mehrzahl der Rosengattungen eine feine Behaarung und kommen in bestimmter Zahl vor, bisweilen sind sie auch nackt.

Kelch. Er besteht aus der Kelchröhret ^em fleischigen, kugelrunden oder ovalen, unmit<* telbar unter der Blume stehenden und im Zustand ^ der Qeife die Fnicht bildenden Organ; femer aus der Scheibe (discus)^ einem fleischigen Ring^ woran die Stäubgefässe und Stempel gewachsen sind; end- , lieh aus den Kelchblättern^ welche die äussert Hülle der Blumenkronenblätter bilden. Die Kelch- rohre ist rund, oval, cylindrisch, spindelförmig, di-^ stelförmig, kreiselförmig, birnförmig, erbsenförmigy oben und unten dick, in der Mitte dünn, eingedrückt , oder flach an den Seiten ^ breit gedrückt oder flach oben und ünteii; nackt, haarig, wollig 9 borstig^ siachlich, dornig; klebrig oder mit einer gewöhn-^ lieh wohlriechenden öligen Substanz überzogen; gana . giatt öder drusig, glänzend, runzlich^ mit kleinen Aus«* wüdisen yersehen. Die Fartie wechselt 2s^i9Cb<ra

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foti^Ofange^canNiuiiii, farpam, g«Ib, bnmi, sckwan tu s. Sie ist bald dmukj bald sehr idsd^ am» atigy steht bald gerade aofrecht, bald sdtwicta oder id>wfift8 bftngend. Die Scheibe «ncheint bald dick, bald dänDy bald gross, bald Uein, bald stcfatbar, teM ODsiditbar, flach, erhabeiiy' konisch oder codtoz; bald in der. Mitte des Kelchs dessm Mondnng acUieasendy bald selbst mit einer weiten OeArnng Mar Anfhabiaa der GrüTel versehen.

In Betreir der Kelchbl&tter hal Bum vonQg- lich auf deren Dauer an sehen: bald ftdlen sie Mit den MamoikrcmaibUttem ab, bald bleibeo sie alAcii und fallen erst knra vor der Reife der Fmcht ab» toald halten sie gana an der Fracht* fiie sind ais» fach oder xasammengesetat^ bald ciBflai ga* Irdhnilchen Blatt UnUch, gesUnt, gesigt, braili lang, sehr spita, oben abgerundet, schmal, klein, mit jythftBgseln, Via-t mid Ausschauten, divergirend, coa» vergirend, aad^t^ behaart, glatt, oft mit Drdaen und Borsten versehen.

Die Frucht« Sie unterBobeideC sich bei den verschiedenen Varietäten durch Masse, Gestalt und Farbe, nambntlidK auch dadurch, dass sie entweder die Kelchblätter verloren bat oder damit gekrönt Ueibt.

Der Blumenstiel. Kr ist einfach, wenn er aor eine einaeln stehende Blume tragen soll$ gega- belt oder aweiainkig fQr ein Paar Blumen; gethellt oder vielaweigig ffir drei oder mehr Blfllhen, wobcf der Stiel jeder einxelnen Bluthe Stielchen genannt wird jond die Bldthen in Bdscheln, Sträussen oder Dolden stehen. Der Stiel wird oft gegen die Kelch- röhren hinf dicker 9 oft dfinnw^ oft Ist er dorchana

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gleidi 4iok; oft laag, oft kars; oft gerade empot etehend, oft gebengt; oft iMeliaatt, oft nackt,, wollige borstig, stacblioh.

Die blumenständigen Bl&.tter <NebenbIAi* ter). . Mo werden die an Form and "Farbe von den geiröiiitlioheB .Buttern in der Regel 4Klar verschiede-»* nen Blätter genannt, welche unmittelbar am Faso des Blnmenstielii entsprittgen. Wo dergleichen Tor-* kommen, nennt man den Blumenstiel einen neben-* h l'ft 1 1 r i|[^eii (peduncukwkraateaiusy. Znwellen^'^el* Icen jdiese NebeahlAttBrmit.der BIAthe, xowseilcii blei«i' ben ake steiieii« Stod sie lang, schmal und spits, so heissea sie pftiemenförmlg ; sehr schmale nnd spitae iMBnt anan nadelförndg; haben ele die Gestalt einer LanJieBi^tze oder Lanzette, so sind sie lanaettfOr^ mig^ mltmiter erscbeiiien 4sie gaajs herzl&nnlg, oft gee&hnty gesftgt^ kanuns&hnig; faisweiien breit, «1^ Hptisch. J£s gSM aacbte, haarige, 4iißsige$ oft lit ihr. Griln an den BAndem mit Both , oft mit Bram gefärbt, mitunter varürt es dorchaos mit diesen Far^ bell. Uebrigeiis sind sie eiafttch. oder amsammen* gesetzt.

Die Af ierbiaiter. Dies sind kleine BMitcfafltt von nnbestimmlec Form^ welcfte.an der Ba^ dct Blatt-Stiele entspringen, oft an denselben wie aag^ wachsen erscheinen. Man nnteneheidet.aie, ja nach dem sie A^ stehen, oder angewachsen sind, abOal» len oder -bleiben ; der Gestalt nadi sbid sie lanzetfr^ förmig, -gegähnt, gesägt, kegelf&rmig, concav, con* vex, zwetspitzig, breit, schmal, pfiriemeafQrmig, na* delförmig u. s. An ihren Bändern aeigen sick biswellen Drüsen, bisweilen fiaare^ so wie auf ihr^ iHlteni oder untern FIAcIm» Iln» Farbe Ist oft cpuu

4er Farlw iler filAlter gleleh, bisweilmi heüer^ all ia» .€(Cfingrüae spielend ^ Bioht selten dunkler und mil Both, Aramiy fiostfarbe n. s. w. an den BAndmn g^ -iieicliiiet.

Der BUUstieL Hat der BlaltaUel lOr lUlUtclien nicht eigne StieloheB) sondern ateinn -luunittelbar aof ilim selbst, so lieisst er .ein ai t «en dar isesHUsf). Der Blattstiel ist entweder stark oder weidh and biegsam, lang oder knra, nackt oder wollig, ke^ kaart, drfisig, borstig,^ stacbUcli, domioh« An nuuichoii Bösen bat er an «einen beiden Bftndem eine Art Tim ^Btatchen oder Membrane , so das« er wie goAdcsll ersclieint; olt ist er breit gedrAekty oll rond, glaftli ^UfiderlSnnlg, oder oannelirty oft in der Mitte nK dner einaigen daiolilaafenden JUnne TOffsakaa*

Die Blatter. Das Besenblaa ist, venifle Am»» .fitianen abgerechnet, ein aasaMmengeaetataa^ uLluas besteht aas aiehrena Biattchea, welche lailp lele eigner Stielchen aof dem geawinsokalUlohaB JUattatlel stehen. Sine Ansnahaw davon macht die Jtot« MmpüdfaUOf ladem sie ein eJafachesi aaf dam JOattsttel stehendes Katt hat

Utm Blatt der Rose wird gegeadberata^ Jiend gena«ity weU sich die BIAttchen faamaia aa dem Blattstiel gegemiber stehen nnd daher auch m^ •ler die ipsflflgeltea Bifttter geeeohaet; es gehdrt j^ doch unter die anrei^elmassig geflilgeltani;, weil ausaer den paarweis stehenden BIAttcbea aadi stets eia einaeiaes an der iS^ltae des Blattstiels er«* adidat. Betrachtet man die Mehraahl der Mittar an einem Roseastraneh , so dadet man, dass «le fai der Regel aus 5, 7 oder » Bldilchen bestehen« Dia JVAttehao aracheinen In sehr abwechselader OeetaM:

laoMttlörmigy oval, beinahe kreisfOrmigf elliptisti^ cifonnigy spatenlömug , linealfönoig; an der Baiia Dft abgerundet, oft sehr sohmal, oft hersf^rmig, oll gewunden, gerollt; an der Spitse abgestumpft, ab^ gerundet, spitz, oft beinahe borstenfdrmig ; am Rand iMsweilen glatt, bisweilen gesfthnt, oft einfach odelr doppelt gesägt, oft mit ganz unregelm&ssiger Zfth- oung und mit tiefem oder flachem Einschnitten ver«- «eben, haarig, drüsig. Die Oberfläche der Bl&ttchen bald l^att und flach, bald convex, concav, wellenfSmig, taochig, rmuBlich, aufgeworfen, ganz rippenlos, mehr Merininder stark gerippt; rauch, wollig, haarig, borsti^^ «tachlich, dornig, wie mit Leim überzogen, drürig ^tc ; zuweilen wie mit einem grangrünen oder bläi»* liehen Duftstaub bedeckt. Die Farbe daran ist sdv veitechieden, vom. zartesten weisslichen Grün bis zum itehwarzgrün, gelblich, rothlich, purpurartiggtün, mehrfarbig, gefleckt, puiktirt, gestreift, gesprenJcelt :8ald sind die Blätter dick bald dünn, durchscheinend, ^rchsohimmerod, undurchsichtig, fest, spröde, safHl^ steif,. (rocken, lapplgweich. Abfallend nennt mim •le, wenn sie jährlich mit Anfang des Winters aV •Aillen, unbeständig, wenn sie firüher aMbllen, iainergrtin, wenn sie so lange bleiben ^ bis dlo •Mnen Blätter sie abstossen*

Der Stamm. Darunter betgreift man gewdb»- Höh den ganzen, aus Stamm, Aesten, Zweigen be- stehenden Strauch, insbesondere aber den nnmltt^>» •bar ans der Wurzel aufsteigenden Stock. Er helsst g er ad e , wenn er senkrecht wächst, g e n el g t, wenn ^er Ton der senkrechten Linie abweicht, krle- sb^ead) wenn er sieb beinahe bofizontal legt und .'WMflc WorasclanoB den^Zweigen treibt; -sisble]^

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(fendy wenn er In Mgen anfiieliliMt imd eokigV weim er die Aeste und Zweige knieArmlg InricU iiiad aojilaoft» IfkBsW Er heieet nackt, wenn er eline Domen' imd Stacheln iet; glatt, wenn er nackt und' glftnzend ist; ranh, wenn er ndtBereteB and dergletciten besetzt ist; bewaffnet, wenn cf Bornen trftgt; haarig, wenn er Baare tfflgt All« Wnrzelschosse sind in der Regel dem Staaun in AU^müitellch; eben fto die Aeste and SDweige ndt ^igen Modlficationen. Indessen antersdheidet skft Kose von Rose wesentlich durch die Bildang üurer Aeste and ZWeige: bald wachsen diese dlrergirend oder convergirend, bald in Bändeln oder Ruthen, btf4 gerade empor, bald gekniet, bald ranken- und Mria* selförmig.

Die Waffen. Barunter begreift man gewMn« lieh die Bornen, Stacheln, Borsten und Brflsen. Bit Bornen nhterscheiden sich ror allen übrigen weeenl* lieh darch ihre Bauer: jEUweiten jblien sie mit den Mttftem ab, zuweilen dauern vte einige Jahre, so* weilen sind sie so hart, wie das HoUi selbe! nai werden auch so alt wie dieses. In Betreff Ihrer Stellang encheinen sie entweder zerstrevt, gra^ pirt, paarweis oder nebenblittrig, neben* blätterstandig istipuktiits')y wenn sie nnmitteiftar snter den Neiienbiftttem waobsmi* Sonst sind sie der GrOsse nach gleich oder ungleich, einflush Oder nasammengesetnt, gerade pder hakenförmig, darin alle gleich oder ongleioh. Indem bteweilen an dem*- •elben Stock abwechselnd gerade, oder hakenlftrmi|eB Bornen sich zeigen« Sie sind gerade, gebogen, •gekr&nmt, hakenförmig oder ganz slcbelißrmlgy dfian» dicky langi kar«y oll bia Ina fcorikani*

tigesloh variierend. INe B<irAtofi endninenofltnir wie unreife Domen ^ sind gleidi oder nngleicli^ bact Oder-weich, holzig oder eeftig, grfia oder andere gp^ Uxhty drusig a. s. nr. Der Dom wAchst ane dem innem Hole, die Stacb^ oder Boriste ans der Rinde« Die D r tts eii sind bidd Icagelrund^ iMildfinregelni&ecrig^ oft wohlrieohend^ oft gerachioe^ oll glatt 9 oft kUh Mg oder seliletniig.

Die W^iraeli Die Wnrael an« sich Ist bei d«Di BtiaenstocJiy botaniseh bebUchtet^ nnwichtig. Sie an« tMscheidet sich bei den versdiiednen Crattnngea fOr den Gftrtner nur dadnrcb, daiss sie entweder absiMs^ eig oder gami senkrecht watchsend keine WarzcA«* achosse treibt y. oder beinahe horijbontai aasiftnft nad an Worzelschösslingen mehr oder minder fruchtbar ist. Die aus Samen ge^sogneir Rasen liefern selten eiele^nft gor keine WuEzelSprösslinge.

Der Strauch oder Baam. Jede holaartige Ptanae ist -entweder eis Baum^ ein- Straneh oder ein Bosch« Die Botaniker haben diesen Unterschied ei* gentlieh eystematisch nicht festgestellt, aber ge-> w6hnlick auf folgende Weise angenomieen:

i) eia Busch wird die hobsartige' Pdanae ge* naaiit^ welche die Helfe von' 4 Foss niefai. ober* wächst;

10 »ein Strauch y eine^ Pfittuee von 4-^fll Fuee Whe;

S> ein Banoiy eine nianxe über ifk Fnss Höhe* ^

IndesBM nttterscheidet der Gftrtaer die Ata^ MA»j Baute nad Straneh oder Busch in der Reg^ ohae alle Rdcheieht avf die Hdhe der Pflanzen, son«- .dem lediglich^ nach ihrer Äussern Gestalt nad Kon^ atfoktiett: es neniit Straooh .oder Bttsch jede^Roee^

w«ldMB flütirodeK gar keinen dgßolOkimäfMamm bfl-» de^ oder doch ibmi Stamm l»ald über dem Boden ta| Ae^te vertbeUt; dagegen Banm, wenn der Slamm im Veriiftltniss zu der Höho des ganaen Straadm» eineo l^iemlich bohen^ freien Schaft bildet^ be^or er aicii la Aeete vertheilt. Hat jedoch ein aoleher Baofli nicht mehr als 1 Foss bis 18 Zoll HOhe, ao nennt man ihn einen Zwergbanm.

Buschig heisst ein Bosoiatocky 'wenn Zweige and Blattwerk dicht nnd wirr wachsen; sweigig oder jsweigereichy wenn Aeste and Zweige nnregel- mftssig schiessen; aufrecht oder gerade^ wenndIa Zweige Tertikai wachsen; dicht, w^enn das Lanb« werk eine geschlossene Masse bildet; baamartig^ wenn der Stamm dick and nicht sahireich mit Aesten besetat ist; pyramidenförmig, wenn die imtem Aeste breit auslaafen und die obem immer kflrser werdend aqi Ende eine Spitae bilden ;BchirmfArmig oder dachförmig, wenn die ontem Aeste beinahe gerade aufwachsend erst an der Spitae bogenlOrmig auslaufen und mit den hohem köraem Aeaten eine Art von breitem Schirm bilden.

Manche Rosenstöcke aeicbnen aich achon von fern durch eine auffallende FArbnng vor andern deutlich aus, indem ihr Laubwerk durch alle Nfian- cen Ton Grün spielt, oft durehgehenda mit Böthlich, Roth, Braun, Rostfhrbe, Schwaragrau, Purpur, Vlo- let, aolblich, Weisslich an den RAadem oder Rip* pen geadchnet ist, mitunter an der Oberseite dunkel, an der Unterseite hellgrdn eracheint. bideesen sind solche Unterschiede der Farbe bei der Kultur im Garten und im Zimmer nicht geradean ala eigenl*

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ticlie Bestaiidtfkeffe mul wesenfliolie üntencMedd aii'* jlänehmeny da die Verscliiedenhelt des Bodens, der •onnisen oder schattigen Lage, des Wassers,' der Düngmittel, des hftnligern oder seltnem Beschneiden« iLs.w: auf Farbe und Grösse der BUtter entschied« nen Einfloss üben.

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mbllograplile der Rosen.

Sichon die alten Volker hatten manche Schriftsteller über Rosen^ i^ir kennen davon den Herodot, Ari-> atoteles, Theophrast, Anthenäus^ Plinins. Sie belehren uns auch darüber, dass die Alten be« reits einige gefüllte Varietäten kultivirten, unter an- dern nnsre Rosa Centifoliaj diese Königin nnter den Königinnen der Binnen. PI in ins liefert eine B^ Bchreihung von einigen Species, verglsst dabei aber merkwürdigerweise die berühmte, von Vlrgil etc* erwähnte Rose von Paestum. '**')

Später, in den eigentlich finstem Zeiten, scheint anch die Botanik beinahe ganz vernachlässigt wor-

*) Cebrifens darf aleht nnbemerlct bleiben, wu Lindley Sa BesQffsndeB ,,biferi roasrla Paetti*' anfahrt. Brenihlt, dam der bcriUinito Foracher Woodi in der fanson Umgefend ^ von Paestum Jene altberflhmte Rose umsonst fesacht, ttber<0 haapt daselbst von Rosen nichts , als eine grosse Mepge in- mergrflser Reten (Rosa teBpervireni) gefunden habt.

A.d.U. %

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den zu seyn nnd %vir entsinnen ans ans jener langen Periode keines die Rosen betreffenden Werks, ausser der Vorschrift Karls des Grossen in seinem Capi^ tularium de ViUis et CurtiSj welche die Anpflan^sung von Rosen und ihre sorgsame Kultur den Franken sehr ans Herz legt. Die wackern Benedictiner tha- ten viel für Verbreitung der Rosenkoltur und vie- ler 8pecies in fremden Ländern: wo eine Abtei, ein Kloster oder eine Priorei erstand, erscliienen auch die Rosen in deren Gärten; wohin sie das Chri<- stenthum trugen, verpflanzten sie auch ihrejiieben Rosen und andere Blumen fremder Länder.

Erst im 16. Jahrhundert gedieh die Botanik za eigentlicher Wissenschaft und die Rose fand einen eifrigen Geschichtschreiber in Lobel, %velcher 1581 seiner zehn Rosengattungen fleissige Beschreibung herausgab. Bauhjn kannte 1620 bereits 19 Gat- tungen.

Von dieser Zeit an wurden die botanischen Stu- dien unablässig verfolgt und die Rosen spielten da- bei keine unbedeutende Rolle, da man stets neue Species auffand oder wenigstens aufgefunden zu ha- llen glaubte. Murray beschrieb 1784 in seiner Gottingischen Ausgabe der Werke des grossen Linr- n 6 e 21 8pecies ; Wildenowim Jahr 1797 bereits 36